Herzlich Willkommen auf der Homepage der

Grundschule Neu Darchau!


Wir möchten Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Schule geben und Ihnen einige interessante Informationen liefern.

 

Leitbild

  • An unserer Schule sollen sich alle am Schulleben beteiligten Personen wohlfühlen.
  • Wir gehen von einem ganzheitlichen Ansatz aus und sehen unsere Schule als Lebensraum, als eine Stätte des Lebens und Lernens. Bei uns steht die gesamte Persönlichkeit des Kindes im Vordergrund.
  • Unser Ziel ist eine Schule mit offenem Charakter, in der der kreative, auf Erfahrungen und Emotionalität ausgerichtete Teil des Entwicklungsprozesses gleichberechtigt neben dem steht, der auf Wissenserwerb und Ausbildung kognitiver Fähigkeiten ausgerichtet ist.
  • Unser Bestreben ist es in unserer Schule ein fruchtbares Lern- und Erlebnisfeld zu schaffen, das genug Raum für die Darstellung eigener Erlebnisse lässt und auf die Lebensumstände der Kinder und ihre aktuelle Befindlichkeit Rücksicht nimmt.
  • Wir sind davon überzeugt, dass sich auf der Basis von Geborgenheit, emotionaler Sicherheit, Akzeptanz und Toleranz, Selbständigkeit und Selbstbewusstsein entwickeln und Lernen entfalten kann.

 

2.1. Wir legen Wert auf:

  • ein faires Miteinander und höfliche Umgangsformen
  • einen klar strukturierten Tagesablauf unter Einbindung von wiederkehrenden Ritualen, sowie gemeinsam klar erarbeiteten Regeln
  • eine aktive Pause
  • eine ansprechende Gestaltung der Klassenräume, Pausenhalle, Flure und dem Schulhof
  • die Durchführung gemeinsamer Feiern und Feste
  • die Integration behinderter, benachteiligter und nicht deutscher Kinder
  • Förderung der Lesekompetenz
  • Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung
  • wechselnde kindgerechte Arbeitsformen
  • eine offene, konstruktive Zusammenarbeit, mit dem ganzen Team der Schule, mit den Eltern, dem Schulförderverein, dem Schulträger und anderen Institutionen

 

2.2. Begründung der pädagogischen Zielrichtungen

Unsere Schule ist ein Lebensraum, in dem sich das Kind in seiner Gesamtheit wohlfühlen und entwickeln kann. Es ist uns wichtig, gemeinsam zu gestalten, sowohl die Räumlichkeiten als auch Vorgaben für das tägliche Miteinander. So verstehen unsere Schüler Regeln, akzeptieren sie und halten sie ein und nehmen sich als Teil der Schulgemeinschaft wahr.

  • Aktive Pausen ermöglichen jedem Kind, nach seinen Bedürfnissen zwischen den Unterrichtseinheiten Kraft zu tanken. Attraktive Spielgeräte auf dem Schulhof, sowie verschiedene Gesellschaftsspiele und Puzzles in den Klassenräumen bieten die Grundlage hierfür.
  • Das Zusammenleben behinderter und nicht behinderter, deutscher und nicht deutscher Kinder, sowie benachteiligter und nicht benachteiligter Kinder fördert Sozialkompetenz und Toleranz. Kinder lernen im täglichen Miteinander, ihren Mitschüler zu verstehen und zu akzeptieren, auch wenn er anders ist, als sie selbst und bauen Berührungsängste ab.
  • Unserer Meinung nach, ist die Lesekompetenz als eine Schlüsselkompetenz für schulischen Erfolg anzusehen. Lesen regt die Vorstellungskraft an, schafft Distanz zu eigenen Erfahrungen und entwickelt die Fähigkeit sich anrühren zu lassen, mitmenschlich zu reagieren und entfaltet somit Sensibilität.
  • Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention sollten möglichst frühzeitig beginnen und kontinuierlich durchgeführt werden. Reine Informationsvermittlung reicht erfahrungsgemäß nicht aus, sondern die alltägliche Förderung von Lebenskompetenzen sollte der zentrale Bestandteil der schulischen Prävention sein.

 

Offene Unterrichtsformen ermöglichen es uns, die Schüler dort abzuholen, wo sie stehen. Die Schüler üben, Eigenverantwortung für die Folgen ihrer Tätigkeit zu übernehmen. Sie entwickeln Planungskompetenz, indem sie die Planung des eigenen Lernens selbst in die Hand nehmen und machen somit Lernen zu ihrem eigenen Anliegen.

Zu den offenen Unterrichtsformen zählen wir:

  • Werkstattunterricht
  • Wochenplanarbeit
  • Stationenlernen
  • Computereinsatz
  • Freiarbeit
  • Projektunterricht
  • Außerschulische Lernfelder

 

Langfristig lassen sich mit diesen Unterrichtsformen folgende Ziele verwirklichen:

  • Entwicklung der Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit des Arbeitens
  • Übernahme von Verantwortung für den Lernprozess
  • Übernahme von Verantwortung für soziale Prozesse

 

All diese offenen Lernformen sehen wir unter einem handlungsorientierten Ansatz. Wir ermöglichen den Schülern einen handelnden Umgang mit Lerninhalten und Lerngegenständen und regen sie an zum

  • Erkunden und Erforschen
  • Erfahren und Erleben
  • Probieren, Experimentieren und Auswerten
  • Zusammenarbeiten und Kommunizieren

 

Der Dialog mit allen am Schulleben beteiligten Personen ist uns wichtig. Mit den Eltern pflegen wir eine offene, konstruktive Zusammenarbeit:

  • Begleitung bei Schulausflügen
  • Unterstützung der Projektwochen, der Spiel- und Sportveranstaltungen
  • Schulhofgestaltung
  • Fachleute im Unterricht
  • Mitgestaltung der Klassen- und Abschlussfeste
  • AG Gegenwart und Zukunft der Schule

 

Auch der Schulförderverein trägt zur gemeinsamen Gestaltung unseres Schullebens bei:

  • Durchführung von Informationsabenden
  • Bewirtung bei der Einschulungsfeier
  • Unterstützung finanzschwacher Familien bei Klassenfahrten etc.
  • Finanzierung von Spielgeräten, Computern oder kulturellen Veranstaltungen

 

Um den Kindern die Kompetenz zu vermitteln, sich in ihrem Umfeld zurechtzufinden, bedarf es Personen und Institutionen, die die Arbeit der Schule unterstützten. Aus diesem Grund kooperieren wir mit

  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Kirche
  • DRK
  • Zahnarzt
  • Gesundheitsamt
  • Schulärztlichem Dienst
  • anderen Schulen
  • Vereinen ( z.B. Sport- und Pferdesportverein)
  • Künstlern
  • Bücherei Hitzacker

 

3. Aktuelle Schwerpunkte unserer Unterrichts- und Erziehungsarbeit

Wir legen Schwerpunkte unserer Arbeit auf die Förderung der Lesekompetenz, viel, kreative, abwechslungsreiche Bewegung, die Integration behinderter, benachteiligter und nicht deutscher Kinder, sowie auf die Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention.

 

3.1. Förderung der Lesekompetenz

Es ist die Aufgabe des Deutschunterrichts in der Grundschule, Lesefreude und Leseinteresse zu wecken. (Kerncurriculum Deutsch S.7).und wird im Mathematik- und Sachunterricht aufgegriffen.

Da nur derjenige freiwillig liest, der gern liest, versuchen wir auf vielen Wegen , den Schülern einen lustvollen Zugang zu Texten zu ermöglichen. Als Anreiz um Lust auf Lesen zu erreichen, haben wir feste Punkte im Schulalltag verankert.

  • Vorlesen eines Kinderbuchs durch die Lehrkraft während der gemeinsamen Frühstückspause.
  • In den Klassen 2, 3 und 4 wird pro Schuljahr eine Ganzschrift gelesen. Die Ergebnisse werden in einem Lesetagebuch festgehalten. Teilbereiche daraus werden, wenn es sich anbietet in der Pausenhalle ausgestellt, um die anderen Klassen auf das Buch neugierig zu machen.
  • In einigen Klassen werden Klassenbüchereien eingerichtet, die aus den privaten Lieblingsbüchern der Schule zusammengestellt sind. Die Verwaltung der Klassenbücherei liegt den Händen der Schüler.
  • In Buchvorstellungen in Klasse 3 und Klasse 4 können die Schüler ihr derzeitiges Lieblingsbuch ihren Mitschülern vorstellen und neue Leser für dieses Buch werben
  • Unsere Schülerbücherei ist nun fertiggestellt. Die Betreuung liegt auch in den Händen von Schülern. Den finanziellen Grundstein hat die Projektwoche „Alle Mann an s Buch“ im Schuljahr 2005/2006 gelegt
  • Lesenächte ermöglichen den Schülern der 3. und 4. Klasse eine Nacht lesend in der Schule zu verbringen.
  • Wir arbeiten klassenweise in dem Internetprogramm „Antolin“ Dort können die Schüler Fragen zu vielen Büchern, die sie privat bzw. in der Schule gelesen haben, beantworten, untereinander in E-Mail- Kontakt treten und ihre Lesekompetenz mit anderen messen.
  • Die 2. Klassen bekommen regelmäßig Besuch von einer Mitarbeiterin der Bücherei Hitzacker, die eine Stunde übernimmt und entweder ein Bilderbuchkino oder eine Vorlesestunde mit Fragen oder Rätseln zur Geschichte für die Kinder vorbereitet hat.
  • Darüber hinaus bekommen auch andere Klassen Bücherkisten zu bestimmten Themen, die sie besonders interessieren oder die zum Sachunterrichtsthema passen, ausgeliehen.

 

3.2. Inklusion

  • Inklusiver Unterricht muss anders gestaltet werden als herkömmlicher Unterricht mit mehr oder weniger heterogenen Gruppen.

Die Einsicht, dass die Kinder nicht zur gleichen Zeit das Gleiche im gleichen Tempo lernen können, sondern miteinander auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau lernen und vor allem auch Erfolg haben müssen, führt zwangsläufig zu einem veränderten Lernbegriff.

Lernen ist ein individueller Vorgang, das heißt, dass für Kinder mit einem Handicap bzw. mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernstilen auch unterschiedliche Angebote bereitgestellt werden müssen.

  • Lernen ist aber auch ein mehrdimensionaler Prozess, das heißt, sinnliche Wahrnehmung und gegenständliches Tun haben in ihrer Wechselwirkung eine hohe Bedeutung, somit ist handlungsorientiertes Lernen sehr wichtig.

Legt man diesen Lernbegriff zu Grunde, führt dies zur Öffnung des Unterrichts in inhaltlichen und methodischen Fragen.

Das sich hieraus entwickelnde Unterrichtsprinzip fordert in vielen Bereichen ein hohes Maß an innerer Differenzierung. Grundsätzlich müssen nicht immer alle Kinder etwas anderes machen, jedoch sind unterschiedliche Lernwege und –ziele möglich.

  • An der Erstellung des Unterrichtskonzeptes nehmen auch Lehrkräfte der Förderschule teil.

Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen für Nichtaussonderung und Integration.

 

3.3. Gesundheitsförderung, Sucht und Gewaltprävention

Seit ein paar Jahren nehmen Aggression, Gewalt und Drogenkonsum bei den Jugendlichen in Neu Darchau und Umgebung zu.

  • Wir stärken unsere Stärken und schwächen unsere Schwächen.

Unsere kleine Dorfschule, in der jeder jeden kennt, und es dadurch viele Ansprechpartner gibt, ist so eine Stärke.

  • Unser Ganz-Tages-Angebot zielt daraufhin, das Selbstwertgefühl sowie die Talente unserer Schüler/innen zu erkennen und zu stärken.
  • Unser Mensa-Team bereitet von Montag bis Freitag frisches Mittagessen zu. Es gibt abwechslungsreiche Speisepläne, so dass die einheimischen und geflüchteten Schüler ein passendes Essensangebot finden.
  • Unsere Schule hat sich dem Projekt „Niedersächsische Schulobst-Schulen“ angeschlossen. Das Thema „Gesunde Ernährung“ wird im Schulalltag in vielen Bereichen, wie z.B. in der Esspause und in der Koch- und Back-AG sowie beim Mensa-Essen vermittelt.
  • Regelmäßige Veranstaltungen von der „Herzstiftung“, die „Skipping-Hearts“ (www.skippinghearts.de)tragen dazu bei, dass auch in den Pausen ein weiteres gesundheitsförderndes Bewegungselement hinzukommt.
  • In regelmäßigen Abständen kommt der Zahnarzt in die Schule.
  • In Anlehnung an das „Salutogenese-Modell“ (www.salutogenese-zentrum.de), insbesondere an die Bewegungselemente, richten wir unser Leitbild aus. Mit unseren Kindern arbeiten wir gezielt daraufhin, sie in ihrem Grundvertrauen zu stärken.
  •  „Dazu muss die Bereitschaft des Menschen kommen, Widerstandsquellen (Stressbewältigung) zu mobilisieren. Für diese Bereitschaft  ist die Ausprägung des Kohärenzsinnes maßgebend. Er bildet die Basis von Lebenskraft und Lebensmut und ist das Vorhandensein eines dauerhaften und dynamischen Gefühls der Zuversicht, dass die eigene innere und äußere Welt begreifbar und vorhersagend ist, und dass die individuell bedeutsamen Dinge sich sehr wahrscheinlich so entscheiden werden, wie es vernünftigerweise erwartet werden kann.“ (Aus Haltung und Bewegung 1999, Brodtmann 1993, vgl. auch Antonovsky 1979).
  • Durch das Üben verschiedener Balance-Techniken auf ruhigen, beweglichen, schmalen, hohen oder niedrigen Untergründen trainieren die Kinder das Urvertrauen in ihren eigenen Körper. Das dient dem Kompetenzerwerb zum Umgang mit dem Thema „sich wagen“, was schwerpunktmäßig in der regelmäßig stattfinden Zirkus-AG geübt wird.
  • Ein weiteres Beispiel ist das regelmäßige Ausdauertraining. Die Ausdauer ist in den Sport- und Sportförderrichtlinien ein sehr wichtiges Element, mit dem man das Selbstvertrauen der Kinder stärkt.

 

4. Konzepte

Siehe Anlagen 4.1. bis 4.21.

 

5. Evaluation

  • Die Umsetzung des Schulprogramms liegt in den Händen all derer, die unsere Schule beleben- Schüler/Innen, Eltern, Lehrerinnen, Mitarbeiter/Innen und Kooperationspartner/Innen.
  • Die Ausrichtung an unseren pädagogischen Zielrichtungen überprüfen wir kontinuierlich in Pausengesprächen, Teambesprechungen, Dienstbesprechungen sowie Elterntreffen.

Die letzte Evaluation mit dem Lüneburger Fragebogen war 2013. Eine nächste Umfrage ist für 2017/18 angedacht.

 

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